Skitour auf den Eisenstein

Ein später Wintereinbruch mit viel Neuschnee ermöglicht uns diese Powdertour vom Feinsten.

Die südseitige Tour von Knedlhof auf den Eisenstein ist eine typische Hochwintertour und um diese Zeit normalerweise nicht mehr machbar. Die Gipfelwiese war vor einigen Tagen auch schon fast vollständig aper. Doch es hat in den letzten Tagen ordentlich geschneit und die Internetforen lassen drauf schließen, dass die Tour gehen sollte. Noch dazu ist starker NW-Wind angesagt und da hoffen wir, dass die Südseite doch etwas gemütlicher ist.

Somit starten wir (Lois, Alex, Karin und ich) um 08:36 von der Bundestraße los – später sehen wir noch einige andere Tourengeher, die den Mühlhofgraben bis zum Ortbauer reinfahren und dort weggehen – auch eine Möglichkeit. Zuerst über die Wiese, dann entlang der Straße des Mühlhofgrabens bis zu einer ersten Wiese die wir gleich links aufsteigen. Am oberen Ende rein in den Wald und auf einem Forstweg überwinden wir einen Graben. Danach auf einem anderen Weg weiter bis zu einem Schranken.

Hier biegen wir links in eine steile und relativ schmale Rinne ab. Der Wind ist inzwischen schon deutlich spürbar und so richtig gemütlich ist es nicht. Doch der viele Neuschnee macht das mehr als nur wett. Um 9:40 – also nach gut einer Stunde Gehzeit haben wir auch die Rinne geschafft und erreichen rechterhand die offene Gipfelwiese. Der Wind hält sich in Grenzen und nach knapp 30min Aufstieg quasi auf der Direttissima erreichen wir den Gipfel. Hier machen wir im offenen Winterraum eine gemütliche Pause mit frischem Glühmost, bevor wir uns an die Abfahrt machen.

200hm wunderschöner und bodenloser Powder erwarten uns und skifahrtechnisch sind das die schönsten Minuten im heurigen Winter. Wir fahren die Wiese in der Falllinie nach Süden ab und verlängern die Abfahrt noch ein wenig, indem wir uns links von der Aufstiegsrinne halten. So gewinnen wir noch ein paasr Schwünge dazu und biegen direkt unterhalb der Rinne in die Aufstiegspur ein. Dem Weg folgend versäumen wir weiter unten leider eine Abzweigung in eine Wiese und fahren dem Forstweg nach, der aber die Wiese nur umkurvt. Nix passiert, halt nur ein paar Schwünge geopfert.

Danach wieder auf dem Weg der Aufstiegsspur bis zur Wiese beim Ortbauern, wo sich noch ein paar schöne Schwünge ausgehen. Dann fahren wir ohne Abschnallen auf bzw. neben der zugeschneiten Straße wieder aus dem Tal raus bis zum Auto.

Fazit: Eine sehr kurze, aber bei ausreichend Schnee wunderschöne Tour. Ich kenn noch nicht wirklich viele Skirouten bei uns in NÖ – aber dieser Hang ist bisher definitiv der Schönste. Wer willr kann am Berg vis-a-vis den Tourentag entsprechend erweitern und kommt dann auch auf ordentlich Höhenmeter.

STATISTIK:

  • Strecke: – Abfahrt über die Gipfelwiese bis zur Waldgrenze und dann wie Aufstieg
  • 7,4 km, 570 hm Aufstieg (3,7 km)
  • Höchster Punkt: Eisenstein (1185)
  • Einkehrmöglichkeit: Julius Seitner Hütte
  • Aufstiegszeit 1:30 (inkl. Pausen), Gesamt 2:51 (davon in Bewegung 1:43)

Skitour auf die Gemeindealpe

Viele Touren bieten in diesem schneearmen Winter keine guten Bedingungen mehr und so bietet sich die Gemeindalpe mit sicherer Abfahrt über die Piste für diese Spätwintertour an.

Es kündigt sich nicht nur ein sonniger Tag an, sondern auch eine kleine Neuschneeauflage lässt unsere Erwartungen steigen. So starten Conny und Roman, Birgit, Karin und ich kurz vor 9 die Tour.

Auf der Piste bzw. Ziehwegen geht recht gemütlich nach oben bis zur Mittelstation, die wir nach knapp 1h Stunde erreichen. Danach kann man entweder die Piste (steil) oder so wie wir weiterhin ganz gemütlich auf Ziehwegen bis nach oben gehen. So ist ehrlich gesagt zum Weg nicht viel zu sagen – aber schön ist es trotzdem wenn wir um 11:15 nach rund 2,5h den Gipfel und das Terzerhaus erreichen.

Für die Abfahrt wählen wir im oberen Teil die Piste – hier können wir neben dieser sogar ein wenig Tiefschneefahren. Nach der Mittelstation teilen wir uns – die eine Gruppe nimmt den Ziehweg und die andere versucht noch eine vernünftige Linie auf der schon geschlossen Piste zu finden – der Ziehweg war die bessere Idee.

Fazit: Eine schöne und je nach Variante gemütliche oder sportliche Tour auf einen schönen Aussichtsberg mit Infrastruktur und Pistenabfahrt. Gerade in schneearmen Zeiten ein Vorteil. Anmerkung: Wie am Annaberg ist auch auf der Gemeindealpe ein Tourengeherticket zu bezahlen.

STATISTIK:

  • Strecke: Parkplatz Mitterbach – Aufstieg über die beschilderte Tour (leichte Variante) – Gemeindealpe – Abfahrt über die Piste.
  • 10,4 km, 801 hm Aufstieg (6,0 km)
  • Höchster Punkt: Gemeindeaple, 1626m
  • Einkehrmöglichkeit: Terzer Haus am Gipfel, Gasthof Bäreneck, Gastronomie bei der Talstation
  • Aufstiegszeit 2:30 (inkl. Pausen), Gesamt 3:39 (davon in Bewegung 2:18)

Skitour Grünes Tor – Hinteralm

Die Skitour auf die Hinteralm ist wirklich schön. Darum will ich die Gelegenheit nutzen, um diese auch einmal mit meiner Frau zu begehen.

Großvati – es hat geschneit. Nicht viel aber doch und so wagen meine Frau und ich den Aufstieg auf den Mucki bzw. die Hinteralm. Vom Parkplatz unten geht es nicht – so fahren wir rauf zum Grünen Tor. Leute sind viele da – Tourengeher aber kaum – ist halt doch wirklich wenig Schnee.

Los starten wir – diesmal zum allerersten Mal ganz alleine zu Zweit – um 10:32. Ganz gemütlich am Forstweg entlang (die Schneeauflage ist für den Aufstieg absolut ausreichend) erreichen wir nach 30min die Lilienfelder Hütte. DIese links liegen lassend weiter RIchtung Muckenkogel – langsam wird der Schnee auch mehr, doch ich versuche mir jetzt schon die heiklen Stellen für die Abfahrt zu merken.

Nach 1 Stunde passieren wir die Bergstation und nun steigen wir weiter auf zur Hinteralm, bei der wir nach 1:35 um 12:08 ankommen. Traumhaftes Wetter und wunderschöner Neuschnee macht die heutige Tour zu einem wahren Genuss.

Traumhafte Fernsicht Richtung Süden

Nach einer Pause mit Weitblick starten wir um 12:45 die Abfahrt – es geht eigentlich recht gut, nur im untersten Stück ist Vorsicht geboten und spontane Bremsmanöver eher zu meiden. Um 13:14 erreichen wir somit steinfrei und von einer Wettertechnischen Traumtour geflasht das Auto.

Gipfelbussi

Fazit: Die Variante über das Grüne Tor ist deutlich kürzer und leichter als der Start vom Liftparkplatz weg und durch den höheren Startpunkt auch um einiges schneesicherer. Einzig die Auffahrt mit dem Auto kann bei schlechten Straßenverhältnissen ein wenig heikel werden.

STATISTIK:

  • Strecke: Grünes Tor Lilienfeld – Lilienfelder Gschwendt – Bergstation – Muckenkogel (östlich umgehend) – Hinteralm; Abfahrt wie Aufstieg
  • 10,6 km, 583 hm Aufstieg (5,1 km)
  • Höchster Punkt: Hinteralm, 1313m
  • Einkehrmöglichkeit: Lilienfelder Hütte, Traisnerhütte, mit einem kleinen Umweg Klosteralpe bzw. Steinhofberghütte (Montagshütte)
  • Aufstiegszeit 1:35 (inkl. Pausen), Gesamt 2:42 (davon in Bewegung 1:55)

Abendliche Skitour auf das Ötscherschutzhaus

Am Dienstag bieten die Ötscherlifte einen Tourengeherabend an – das wollen wir doch gerne mal ausprobieren.

Nachdem wir am Sonntag die Tour am Nachmittag begangen sind, hat es uns so gut gefallen, dass wir heute mal das Angebot des Tourengeherabends nutzen wollen. Die Piste wird erst um 20 Uhr präpariert – bis dahin kann man also den Abend nach der Arbeit nutzen, um sich sportlich zu betätigen.

Gemeinsam mit Lois und Alex, starten meine Frau und ich um 16:23 den Aufstieg. Über die Route habe ich schon im letzten Beitrag berichtet – sie hat sich überraschenderweise nicht geändert.

So erreichen wir nach 1:20 Gehzeit die Hütte – und hätte sie offen, würden wir jetzt einen super gemütlichen Hüttenabend starten. So bleibt uns nur der mitgebrachte Sekt für die Damen und das Bier für die Herren und wir starten um 18:15 die Abfahrt. Leider hält die Stirnlampe meiner Frau nicht und sie muss in meinem Lichtkegel abfahren – auch recht lustig. Nach knapp 20 Minuten Fahrt auf der Piste haben wir dann um 18:32 das Auto erreicht und eine schöne Tour ist zu Ende.

Ein Nachsatz noch zum Schnee – also wenn das warme Wetter anhält und es nicht ordentlich schneit, dann ist es in ein paar Tagen hier vorbei mit dem Skifahren – und das Anfang Februar ;(.

Fazit: Für eine abendliche „After-Work-Tour“ ist das super. Nicht mal 1,5h Aufstieg und dann 15min Abfahrt; einfach perfekt – wir machen das sicher wieder.

STATISTIK:

  • Strecke: Liftparkplatz Großer Ötscher – Schutzhaus; Abfahrt über die Riffelpiste
  • 7,2 km, 540 hm Aufstieg (3,4 km)
  • Höchster Punkt: Ötscherschutzhaus, 1418m
  • Einkehrmöglichkeit: Ötscherschutzhaus, Talstation Lift
  • Aufstiegszeit 1:24 (inkl. Pausen), Gesamt 2:09 (davon in Bewegung 1:28)

Skitour auf das Ötscherschutzhaus

Eine kurze Skitour Nachmittagstour am ausgeschilderten Weg aufs Ötscherschutzhaus und ein wenig weiter.

Nach langem Hin und Her ob des mäßig schönen Wetters beschließen wir spontan eine kurze Tour auf das Ötscherschutzhaus. Die Schneeauflage ist mässig, lt. Info ist die Spur aber gut begehbar.

Start ist somit erst um 13:18 – mit dabei sind heute Lois und Alex, sowie Nachbar Hannes und ich. Vom Parkplatz weg geht es auf der beschilderten Spur kurz über Wiesen und Wege bis wir nach 15min auf die Piste kommen. Durchaus steil am Pistenrand empor haben wir an einer Kreuzung mit einem Ziehweg auch gleich eine lautstarke Begegnung mit einem Skifahrer, der überhaupt nicht einsehen will, warum wir da gehen – dass das die offizielle und ausgeschilderte Spur ist interessiert ihn herzlich wenig.

Den Ziehweg entlang geht es recht gemütlich – es sind eh sehr wenig Skifahrer unterwegs. Bald erreichen wir wieder die Riffelpiste – ein kurzes Stück steil bergauf oder alternativ über die Piste kreuzen (ist auch nicht gerade angenehm) und schon biegen wir wieder links ein. Nun sind wir erstmals nicht mehr auf einer Piste und hier startet auch das schönste Teilstück am Weg durch den Hochwald.

Nach rund 25 Minuten kreuzen wir abermals einen Ziehweg direkt unter dem Schutzhaus und erreichen nach 1:25 um 14:42 das Schutzhaus. Nach kurzer Beratung beschließen wir zumindest noch ein Stück weiter aufzusteigen.

Zuerst folgen wir der Almwiese bergauf Richtung Hüttenkogel – bald treffen wir eine vom Gipfel absteigende Schneeschuhwandererin, die uns den Weg durch die Latschen empfiehlt. So biegen wir auf 1500m Seehöhe kurz dem Sommerweg folgend in die Latschen Richtung Westen ab – lt. meinem Track ist hier auch ein Aufstiegsweg.

Der Schnee wird immer mehr (was nicht stört) – leider aber auch der Nebel (was sehr stört) und so beschließen wir nach kurzer Beratung auf rund 1580m umzukehren – denn ich will keinesfalls in diesem mir unbekannten Gelände bei Dunkelheit und/oder Nebel herumfahren.

So fahren wir zuerst am Aufstiegsweg retour zur Hütte und dann über den Riffelsattel ab und erreichen um 15:48 nach 2,5h das Auto.

Fazit: Nach schönem Start muss man kurz auf die Piste – aber ansonsten ist der Weg auf das Schutzhaus wirklich sehr schön. Die Abfahrt über die Piste ermöglicht auch schwächeren Skifahrern einen Tourengenuss und die Alpinisten können ja weiter auf den Gipfel aufsteigen- ein Unterfangen, das wir sicher auch mal in Angriff nehmen werden.

STATISTIK:

  • Strecke: Liftparkplatz Großer Ötscher – Schutzhaus – 30min weiter Richtung Gipfel; Abfahrt über die Riffelpiste
  • 7,8 km, 720 hm Aufstieg (4,2 km)
  • Höchster Punkt: Latschen ober den Hüttenkogel, 1580m
  • Einkehrmöglichkeit: Ötscherschutzhaus, Talstation Lift
  • Aufstiegszeit 1:56 (inkl. Pausen), Gesamt 2:30 (davon in Bewegung 1:53)

Skitour vom Pfarrerboden auf den Tirolerkogel

Einer der Skitourenklassiker in unserem NÖ Alpenvorland – von Annaberg auf den Tirolerkogel – wird heute erstmals von mir begangen.

Grundsätzlich gibt es viele Wege auf den Tirolerkogel – der am meisten begangene ist der von Annaberg aus. Auch hier gibt es 2 Varianten – einmal die Standardroute vom Parkplatz bei der B20 kurz vor Annaberg oder – wenn es die Schneelage zulässt – die etwas längere aber meiner Meinung nach viel schönere Variante vom alten Parkplatz bei den Pfarrbodenliften – dies ist auch die Variante, die wir heute gehen.

Die Wetterprognose ist stark windig und schlechter werdend und so starten wir schon halbwegs zeitig um 7:56 unsere Tour. Wir sind heute eine große Gruppe von 8 Personen – Lois und Alex mit Georg – einem ihrer Söhne, Roman und Conny, meine Cousine Birgit sowie meine Frau und ich.

Gleich am Start weg geht es mittelsteil weg und Georg gibt ordentlich Gas. So kommen wir gleich ins Schnaufen, doch nach ein paar Minuten wird es flacher. Nach rund einer halben Stunde müssen wir kurz abschnallen um die B20 zu überqueren. Danach geht es dem Bachlauf im schönen offenen Gelände entlang, bis wir nach fast genau 1 Stunde ein Marterl erreichen, welches auch die Kreuzung mit dem Weg vom Parkplatz Annaberg markiert.

Nun geht es die Forststraße entlang, bis wir um 09:30, also nach gut 1,5h, die große Wiese unter dem Gipfel erreichen. Der Wind hat merklich aufgefrischt und es beginnt schon ordentlich zu wehen – so steigen wir ohne Pause in direkter Linie auf. Oben kommen wir auf einen Weg und über ein paar mächtige Wechten erreichen wir nach einer kleinen Rechtskurve den Gipfel mit dem schützenden Annaberger Haus, an welchem wir genau um 09:45 ankommen. Inzwischen geht der Wind so stark, dass wir uns am Gipfelfoto fast anhalten müssen.

Nach einer halbwegs angenehmen Rast im Windschatten der Hütte beginnen wir um 10:23 mit der Abfahrt. Den Boden sehen wir nicht mehr, so stark weht es bereits. Damit ist die eigentlich recht schöne Abfahrt im ersten Stück nur eine Qual. Von unten kommen uns einige Gruppen junger Leute mit Rodeln entgegen die der Wind in Drachen umfunktioniert (zumindest die aus Plastik).

Am Weg unter der Wiese angekommen haben wir das Schlimmste hinter uns, der Wind hört auf und wir fahren gemütlich am Aufstiegsweg ab. An einer Stelle können wir sogar über eine gerodete Waldfläche abkürzen und ein paar Tiefschneeschwünge ziehen. Nach einer schönen weiteren Abfahrt erreichen wir schlussendlich um 10:49 wieder den Parkplatz.

Fazit: Eine gemütliche und einfache Halbtagestour – sportlicher vom Pfarrboden oder ganz entspannt von Annaberg aus. Bei der Abfahrt zum Pfarrboden muss man ein wenig aufpassen, um nicht zu weit nach rechts unten zu fahren – sonst muss man dann auf der Straße wieder ein Stück aufsteigen. Der Gipfelhang ist bei ausreichend Schnee sicher fein zu fahren – aber heute war zu wenig Schnee und vor allem zu viel Wind um das beurteilen zu können.

STATISTIK:

  • Strecke: alter Liftparkplatz Pfarrerboden – Postalm – Tirolerkogel; Abfahrt wie Aufstieg
  • 9,3 km, 587 hm Aufstieg (4,5 km)
  • Höchster Punkt: Tirolerkogel, 1380m
  • Einkehrmöglichkeit: Annaberger Haus, Gastronomie in Annaberg
  • Aufstiegszeit 1:47 (inkl. Pausen), Gesamt 2:52 (davon in Bewegung 1:48)

Skitour Lilienfeld – Hinteralm

Von allen Tourenzielen in meiner Umgebung die Hinteralm in zweierlei Hinsicht unschlagbar – kein Ziel ist so nah und in 30min für mich erreichbar und kaum ein anderes Ziel hat eine solche Hüttendichte (wenn sie offen hätten).

Gemeinsam mit meinem Nachbarn mache ich mich am Donnerstagmorgen auf den Weg. Der Wochentag hat einen riesen Vorteil – trotz gutem Tourenwetter ist der Andrang auf dieses doch sehr beliebte Ziel überschaubar.

Um 08:38 gehts los – gemütlich steigen wir auf der Straße empor. Die Schneelage ist ausreichend, könnte aber besser sein. Na hoffentlich haben wir bei der Abfahrt keine Probleme. Nach knapp einer Stunde Gehzeit und gut 300hm Aufstieg erreichen wir die offene Wiese und damit auch das steilste Stück unter der Lilienfelderhütte auf der ehemaligen Piste. Man kann aber noch gut direkt aufsteigen, Kehren sind nicht erforderlich.

Vorbei an der leider geschlossenen Hütte biegen wir am Waldrand scharf nach links ab und steigen die ehemalige Piste weiter auf. Nach ein paar Meter auf einem kleinen Rücken passieren wir die „Engstelle“ mit der Bergrettungshütte und von dort weg geht es wieder gemütlicher auf einem breiten Rücken Richtung Bergstation.

Diese passieren wir nach 1:40 Wegzeit – hier könnte man links ein paar Meter zur (sicher auch geschlossenen) Klosteralpe abfahren. Wir biegen nach kurzem Aufstieg aber in den Weg Richtung Muckenkogel ein bzw. gehen einfach geradeaus weiter. Nach wenigen Metern führt die Klöstertreppe rechts hinauf zum Muckenkogel – ist aber nix für die Ski und so gehen wir am Muckenkogel vorbei auf der Forststraße weiter.

Nach 20 min kommt die „Schlüsselstelle“ – eine kurze Abfahrt mit rund 10hm ist mir trotz Auslauf zu schwer und ich sitz am Hintern – Abfahrt mit Tourenski im Gehmodus und ich sind wohl nicht die besten Freunde. Schnell aufgestanden und weiter am Weg bis wir nach 20min die Hinteralm und damit auch die Traisnerhütte – unser Tagesziel – erreichen. Apropos: Je nach Schneelage präpariert der Wirt der Traisnerhütte mit einer alten Pistenraupe den Weg – somit hat man immer recht angenehme Bedingungen.

Nach einer gemütlichen Rast (im Winterraum kann man sich umziehen und auch Getränke erwerben) schnallen wie die Ski wieder an und machen uns auf den Rückweg. Abgesehen von den ersten paar Metern, wo wir die Wiese abfahren und dem kurzen Stück bei der Lilienfelder Hütte fahren wir immer am Aufstiegsweg ab – was heute kein Thema ist, bei viel Gegenverkehr kann das aber unangenehm werden. Die Schneeauflage im unteren Teil passt auch und bei nicht zu ruppigen Bremsmanöver schaffen wir es ohne Steinkontakt bis ins Tal.

Bei unserer Rückkehr ist der Parkplatz schon ordentlich befüllt.

Fazit: Die Hinteralm ist mit 850 hm nicht ganz kurz aber auch nicht anstrengend – ich finde eine super schöne, absolut sichere und technisch einfache Tour, die bei guten Bedingungen einen wunderschönen Tourentag mit super Einkehrmöglichkeiten verspricht. Man darf auch die im Hochwinter einfache Erreichbarkeit uns super Parkmöglichkeit nicht außer Acht lassen.

STATISTIK:

  • Strecke: Liftparkplatz Muckenkogel Lilienfeld – Lilienfelder Gschwendt – Bergstation – Muckenkogel (östlich umgehend) – Hinteralm; Abfahrt wie Aufstieg
  • 14,1 km, 848 hm Aufstieg (7,1 km)
  • Höchster Punkt: Hinteralm, 1313m
  • Einkehrmöglichkeit: Lilienfelder Hütte, Traisnerhütte, mit einem kleinen Umweg Klosteralpe bzw. Steinhofberghütte (Montagshütte)
  • Aufstiegszeit 2:18 (inkl. Pausen), Gesamt 3:20 (davon in Bewegung 2:41)

Skitour aufs Hennesteck (Annaberg)

Unsere erste Skitour 2021 führt uns auf die Annaalm am Annaberg mit Abfahrt über die Piste.

Nachdem der Corona-Winter 2020/21 Skifahren fast und einen Skiurlaub ganz unmöglich macht, haben meine Frau und ich uns (wie sehr viele andere auch) heuer endlich eine eigene Skitourenausrüstung gekauft. Unsere erste Tour ist eine ganz einfache und führt uns über den Herzerlweg am Hennesteck vorbei auf die Annalm.

Los gehts um 08:55 am Liftparkplatz der Raidllifte (man muss sich vorher online ein Parkticket kaufen). Kurz die Piste rauf und dann unter der Bergstation quer über die Trasse links in einen Feldweg einbiegen. Dieser Weg führt flach vorbei am Waldbauer und am Weißen Kreuz bis zu einer Abzweigung, wo man scharf links in den Wald hinein abbiegt.

Nun wird es steiler – das erste kurze Stück kann man noch gut am Feldweg umgehen, was vorallem bei wenig Schnee (also heute) von Vorteil ist. Dann geht es am Anfang ganz gut weiter, doch am oberen Ende des Anstiegs ist es vorbei. Vielleicht ist es die fehlende Erfahrung, vielleicht aber auch der wenige Schnee verbunden mit Eis und mit den immer wieder herausschauenden Wurzeln der uns immer wieder wegrutschen lässt – am Ende schnallen wir die Ski ab und gehen die rund 20m bis zum Rücken zu Fuß. Es sind eh nur 100 Höhenmeter von unten weg – aber uns reichts.

Am Rücken angekommen ist es wunderschön. Hier liegt dann doch mehr Schnee und manchmal ein wenig steiler, aber meist gemütlich geht es durch den Wald dahin und wir erreichen bald nach einer kurzen Rast schon den Speicherteich und damit auch schon fast unser Tagesziel – das Annahaus.

Nach einer ausgiebigen Rast fahren wir dann die Piste runter ins Tal und mit dem Schlepplift (eine Fahrt ist im Ticket dabei) wieder hinauf, wo wir dann die 10hm zum Parkplatz ohne Anstrengung abfahren können. Anmerkung am Rande: Das Ticket haben wir (ich) natürlich im Auto vergessen – der Liftwart lässt uns trotzdem fahren – DANKE.

STATISTIK:

  • Strecke: Parkplatz Annaberg Raidllifte – Herzerlweg – Hennesteck – Anna Alm; Abfahrt über die Piste.
  • 10,2 km, 501 hm Aufstieg (6,7 km)
  • Einkehrmöglichkeit: Waldbauer, Anna-Alm
  • Aufstiegszeit 2:55 (inkl. Pausen), Gesamt 3:39 (davon in Bewegung 2:30)

Ötscher via Rauher Kamm und Himmelsleiter

Der einzige echte Berg, den ich von daheim sehe ist der Große Ötscher, den ich gerne als meinen Hausberg bezeichne. Am 5.10. ist es wieder einmal soweit und eine Begehung steht an.

Eine traumhafte Wetterprognose lässt uns schon frühzeitig den Freitag als Wandertag einplanen und so begleiten mich diesmal mit Sepp und Lois gleich 2 Freunde meiner Bergsteigergruppe.

Startpunkt ist wie meistens die Nestelbergsäge, die Idee einmal wieder „vorne“ runter zu gehen haben wir verworfen, denn a) hat der Lift unter der Woche schon zu (was nicht so schlimm ist – gehn wir halt zu Fuß) aber b) hat lt. Website der Ötscherlifte auch die Hütte schon(?) zu – und wegen eines Fotos mit dem Ötscherpenis (der ja inzwischen ein Bär sein soll) ist es mir den Umweg nicht wert.

Um 08:05 geht’s los und der Waldweg hinauf zur Bärenlacke lässt den Puls gleich mal ansteigen. Nach 20 min ist aber die Bärenlacke schon erreicht und die ersten 150 hm geschafft. Hier treffen wir auch auf den Weg von Raneck, dem üblichen Startpunkt der Ötscherrunde.

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Hinweistafel bei unserem Startpunkt.

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Beim Aufstieg zur Bärenlacke erhaschen wir einen ersten Blick auf unser Ziel – links der Rauhe Kamm, rechts der Gipfelaufbau.

Es geht zuerst etwas flacher durch den Laubwald, dann wird der Weg aber steiler und nach gut 1/2 Stunde Wegzeit muss man sich an einem vor kurzem abgeholzten Wegstück entscheiden – links retour in den Hochwald über den Rauhen Kamm oder rechts über die unmarkierte Himmelsleiter. Wir wählen den linken Weg und steigen dann durchgehend steil in Serpentinen den Wald hinauf. Hier ist man permanent mit der Wegsuche beschäftigt und schafft es kaum immer am Weg zu bleiben, was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn es führen fast alle Pfade wieder zusammen.

Nach einer guten Stunde verlassen wir den Hochwald und queren weiterhin steil ansteigend einen offenen Jungwald. Um 09:20 treten wir am Grat aus dem Wald – nun beginnt der schönste Teil der Wanderung. 20 min gehen wir durch Latschen zum Rauhen Kamm, dessen erste Zacken wir nördlich umwandern. Kurz davor lockt uns ein Wegweiser in die Südwand zu den Ötscherhöhlen (Taubenloch, Geldloch und Co.), doch wir können gerade noch widerstehen – zu schön ist das Wetter heute. Dieser Weg würde  dann weiter runter zum Jägerherz führen und markiert damit auch den Aufstiegsweg von den Ötschergräben (auch eine wunderschöne Route, aber dann eher als 2 Tagestour).

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Mitten im Wald …

Am Rauhen Kamm sind die Bedingungen heute perfekt und der Stein trocken. Bei Nässe und Nebel kann dieser Teil sehr tückisch sein und einige Gedenktafeln am Weg erzählen ein paar schicksalshafte Geschichten von den alpinen Gefahren. Wir kommen aber gut voran und nach der Schlüsselstelle am letzten Aufschwung erreichen wir um 10:25 den Herrensitz, von dem wir flach über das Hochplateau zum Gipfel wandern, den wir inklusive einer Schneeballschlacht mit dem ersten Schnee der neuen Saison, um 10:47 erreichen.

Die Aussicht ist heute atemberaubend und wir haben klare Sicht über den gesamten Alpenbogen vom Traunstein im Nordwesten über den angezuckerten Großen Priel und das Warscheneck, im Hintergrund der Dachsteingletscher, die Schladminger Tauern und die Haller Mauern und natürlich zum Greifen nahe das Xeis und der Hochschab und weiter über die Eisenerzer und die Veitsch bis raus zum Schneeberg. Zum 2. mal sehe ich heute auch den 3254 m hohen Hocharn, mit rund 190 km Entfernung der höchste und am weitest entfernte Berg.

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Das obligatorische Gipfelfoto – man beachte den wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund.

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Trauhafte Fernsicht – hier mit Blick Richtung meiner letzten Zentralalpenwanderung – der Gleinalpe (die man aber hinter der Hochschwab nicht sieht).

Wir können uns kaum satt sehen und brechen nach über einer Stunde Pause um 11:46 wieder auf. Zuerst geht es über den Aufstiegsweg bis kurz vor dem Vorgipfel und nach einer Doline biegen wir links weglos ab und erreichen den mit einem Steinmann markierten kleinen Nebengipfel mit dem Namen Taubenstein – den Einstieg in die  Himmelsleiter. Die ersten Meter weglos und kompromisslos steil geht es hier neben der Nordwand runter und es ist wie immer eine Rutschpartie und nicht ganz ungefährlich, ist man doch anfangs trotz Laschen im Absturzgelände unterwegs.

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Die Nordwand von der Himmelsleiter aus.

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Es schaut nicht nur so aus – es ist hier wirklich sehr steil.

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Die schnellsten 20 hm im Abstieg ..!

Nach rund einer 3/4 h ist aber das Schlimmste geschafft und nach einem kleinen Geröllfeld biegen wir links in einen Wald ein, wo man zuerst entlang der Abbruchkante zum Boden der Nordwand („In der Pfann“) entlang wandert und dann direkt in ein Geröllfeld absteigt. Ab hier geht es unschwer und deutlich flacher querend zur Abzweigung auf den Normalweg, die wir um 13:07 erreichen. Der restliche Abstieg entspricht den Aufstiegsweg und so erreichen wir um 13:28 das Auto.

Also Bonus hat Lois auch noch ein „Video“ unserer Tour gemacht (leider mangels Netz nicht vom Beginn an), vielen Dank dafür!

Abschließend noch ein Hinweis: für die wohlverdiente Stärkung empfehlen wir die Schindlhütte, die direkt am Rückweg Richtung Gaming bzw. Kienberg liegt.

Zusammenfassung:

  • Strecke: Nestelbergsäge (759) – Bärenlacke (948) – Rauher Kamm – Vorgipfel (1820) – Großer Ötscher (1893) – Taubenstein (1848) – Himmelsleiter – Bärenlacke – Nestelbergsäge.
  • Auf/Abstieg: 1.110 hm,  Länge 9,12 km.
  • Dauer: Start – Einstieg Kamm 1:34, Aufstieg gesamt 2:38, Abstieg 1:42.
  • Gesamt: 4:20 brutto ohne nennenswerte Pausen (Mittagspause abgezogen)

 

 

Tag 7: Wetterkoglerhaus – Alpl

Heute absolviere ich in Begleitung meines Sohns die erste Höhenwanderung am 02er.

Nach einer kurzen Pause geht es weiter. Die Route soll mich bis Mixnitz führen und leider habe ich nur 3 Tage Zeit (MO – MI). Nachdem das dann für 3 Tage recht sportlich ist und ich Null Ahnung habe, wie wanderfähig mein Sohn – der mich diesmal zu meiner großen Freude begleitet – mit seinen fast 16 Jahren ist, habe ich die fehlende Strecke vom Hallerhaus rauf noch am Vorabend zurückgelegt.

Los geht es also am Sonntag um kurz nach 15 Uhr beim Parkplatz beim Sessellift. Den Weg zum Hallerhaus kenn ich schon und bin nach knapp 40 min auch oben und hol mir den Startstempel. Gleich geht es weiter, denn am Ziel treff ich mich mit dem Rest der Familie (zumindest dem Teil, der nicht am Pfadfinderlager ist).

So erreiche ich um kurz vor halb 6 mein Nachtquartier am Wetterkoglerhaus und erledige somit die ersten 6,9km und 469hm auf meiner Etappe.

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Kurz nach dem Hallerhaus treffe ich auf eine weitere Hütte.

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Mein heutiges Ziel – der Hochwechsel. Links die Kirche, rechts die Hütte und in der Mitte die mobile Radarstation des Bundesheers.

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Ein wunderbarer Rundblick Richtung Norden.

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Ein erster Hinweis, dass der II. WK auch im Wechselgebirge seine Opfer gefordert hat. Ein Denkmal am Gipfel des Niederwechsels.

Die Nacht ist ruhig, bis auf eine Familie, die in den Zimmern übernachtet, sind wir alleine und haben das Lager somit auch für uns. Die Polster riechen noch frisch – ich glaub, da haben heuer noch nicht viele geschlafen – ein optimaler Start – Gute N8!

Das Frühstück gibt es leider erst um 8, ich hätte es ob der langen Tour lieber früher gehabt – aber was soll’s, so starten wir um 8:32 unsere Wanderung (und dann um 08:38 auch den Track).

Leicht und sehr aussichtsreich bergab geht es östlich vorbei an Umschussriegel und Schöberlriegel und um 09:26 erreichen wir die Kranichberger Schwaig (eigentlich wäre das eine gute Alternative zum Frühstücken gewesen, hätte ich gewusst, dass das eine bewirtschaftete Alm ist). Geht man vor der Hütte links und nicht erst danach bleibt man auch ganz richtig am Weg und nicht am Begleitfeldweg – jedenfalls erreichen wir um 10:18 nach 1 3/4 h den Feistritzsattel. der sich aber recht unspektakulär präsentiert.

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So weit oben war ich am 02er bisher noch nie. Die Almen nennt man in dieser Gegend wohl Schwaig, in Hintergrund das Wetterkoglerhaus.

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Los geht’s – die heutige Etappe lässt sich von hier schon ehrfürchtig bewundern. In der Mitte das Stuhleck und nach links weg die Höhenwanderung Richtung Alpl.

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Ein recht originelle Fußgängerbrücke.

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Am Feistritzer Sattel gibt es nichts zu sehen, das Marterl hier ist die einzige Sehenswürdigkeit.

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Noch sind wir entlang der Grenze unterwegs – doch in wenigen Minuten biegt diese nach Norden weg und wir dringen von nun an tief in die Steiermark ein, die uns lange beheimaten wird.

So wandern wir kurz entlang der Straße Richtung NÖ, biegen gleich links in einen Weg ein, der uns entlang der NÖ/STMK Grenze wieder raus aus dem Wald auf den Harterkogel führt. Nach kurzer Trinkpause beim rustikalen Gipfelkreuz stellen wir fest – das Stuhleck ist schon deutlich näher gekommen und man sieht auch sehr gut den Weiterweg über die Pretul.

Nach der Stärkung geht es wieder los und wir fragen uns — warum geht es nach dem Gipfel noch bergauf? Die Antwort ist rasch gefunden – der Gipfel ist nicht beim Gipfelkreuz, sondern 400 m weiter. Vor uns sehen wir den Großen und gleich dahinter kleinen Pfaff – aber die umgehen wir ebenfalls. Die Umgehung ist aber kein leichtes Bergab, sondern wir halten etwas überrascht die Höhe bzw. geht es sogar bergauf. Kurz vor dem Pfaffensattel geht es dann aber steil bergab und wir erreichen um 11:54 Uhr nach gut 3 1/4 h den Sattel mit dem gemütlich verfallendem ehemaligen Gasthaus.

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Das recht schlicht gehaltene Kreuz am falschen Gipfel des Harterkogels – im Hintergrund ist das Stuhleck schon deutlich näher gerückt.

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Endlich am Pfaffensattel – die Familie Koglbauer hat jetzt wohl eine andere Erwerbsquelle.

Nun geht es anfangs recht steil bergauf Richtung Stuhleck – müden Wanderern empfehle ich hier die längere aber sicher weit flachere Mautstraße. Rasch lichtet sich der Wald und wir kommen schlussendlich nach 50 min Aufstiegszeit um 12:44 am Alois-Günther-Haus an. Der starke Wind von der Früh hat zwar deutlich nachgelassen, doch so wirklich einladend ist das Wetter noch immer nicht – so sind wir auch nur eine sehr kleine Gruppe von Wanderern auf der Hütte.

Gestärkt mit einer warmen Suppe geht es um 13:40 weiter nach Alpl. Das Wetter ist jetzt recht angenehm und so genießen wir die wunderbare Aussicht auf dem Höhenrücken der Fischbacher Alpen. An einer Baustelle vorbei (das Moor soll hier geschützt werden) geht es rauf auf die Pretul. Die Windräder machen einen ordentlichen Lärm – der Wind frischt auch schon wieder ordentlich auf – und so machen wir nur ein schnelles Foto auf der Peter Bergner Warte und steigen gleich zum windgeschützten Rosegger Schutzhaus ab, welches wir um 14:57 erreichen.

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Die Fernsicht ist heute wirklich gut. Hier ein Rundblick Richtung Norden – ganz links im Bild das Alois-Günther-Haus, das so wie das Wetterkoglerhaus über eine Mautstraße mit dem Auto erreichbar ist.

 

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Am Gipfel des Stuhlecks mit Blick nach Westen.

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Kurz vor dem Grazer Stuhleck wird ein Weg gebaut, um die Moorlandschaft zu schützen.

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Das ich diese Warnschilder so bald wiederseh, hätte ich im Burgenland nicht geglaubt.

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Die Peter-Bergner-Warte lass ich aus, viel zu windig.

Montag ist Ruhetag, also gleich weiter zum nächsten Windpark am Steinriegel und runter zum Hauereck, es ist inzwischen 16:19 und wir freuen uns schon, wenn wir in Alpl eintreffen. Doch das dauert noch ein wenig und einen wirklich steilen Abstieg unmittelbar vor dem Ziel, bis wir nach 9 Stunden um 17:40 endlich unser Quartier erreichen.

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Rückblick vom Steinriegel (Windpark der Wien Energie) auf unsere heutige Etappe – wirklich beeindruckend, was wir heute per pedes schon geschafft haben.

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Auch der Steinriegel ist mit einem Gipfelkreuz geziert.

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Endlich sind wir da – gleich neben der wirklich gut erhaltenen Waldschule (hat leider schon geschossen) ist unser Quartier.

Statistik Tag 7 (inkl. Anstieg vom Hallerhaus am Vorabend):

  • Wegstrecke: 38,8 km
  • Zeit 10:39 (aktiv 9:01)
  • Höhenmeter: 1.431 auf/1.785 ab
  • Nächtung: Wetterkoglerhaus 85 Euro HP für 2, Gästehaus zur Waldschule in Alpl DZ 69 Euro + 8 Euro/Person Frühstück