Das war mein Jahr 2 am ZAW

In meinem 2. Jahr am Zentralalpenweg bin ich nun endgültig in den Bergen angekommen und sie haben mir auch gleich einmal die Zähne gezeigt. Doch alles der Reihe nach.

Zuerst einmal die Ausgangslage: 2018 bin ich vom Start in Hainburg bis nach Knittelfeld gewandert, mit einer kleinen Lücke bei der Teichalm. Das waren also 303 km und knapp 10.000 Höhenmeter in 12 Wandertagen. Für 2019 habe ich mir den Lückenschluss und dann den Weitermarsch bis nach Obertauern vorgenommen und damit auch quasi den Abschluss des Ostteils. Dazu hab ich 2 Wochen (je 5 – 6 Tage) und 1,5 Tage für die Teichalm geplant – im Wissen, dass das nicht ganz einfach werden wird.

So habe ich mir die Woche der Sonnenwende freigehalten, es sollte von Knittelfeld bis nach St. Nikolai gehen, idealerweise in 5, max. 6 Tagen inkl. der Monsteretappe von der Edelrautehütte auf die Planneralm. Doch leider lag noch viel zu viel Schnee – abgesagt und damit war schon fast sicher – das wird heuer nix mehr mit Obertauern. Zum Ersatz hab ich zumindest die Lücke geschlossen.

2. Versuch der Etappe war dann ein paar Wochen später – am 24. Juli gings los, 6 Tage hatte ich Zeit – Ziel war wiederum St. Nikolai. Die ersten 3 Tage kam ich gut voran, es war zwar brennend heiß und ich schonte meine Kräfte, doch ich war ganz gut in Form und traute mir die Monsteretappe (vor der ich größten Respekt hatte) schlussendlich auch zu. Doch die Wetterprognose sagte Gewitter für den Nachmittag an und nach Beratung mit der Hüttenwirtin verkürzte ich die Etappe zu Schwaberger Alm – so weit so gut. Schließlich kam alles anders, Ziel erreicht, aber Tour abgebrochen ;(. Am Ende holte ich im Herbst spontan den Rest bis St. Nikolai nach – wenigstens das habe ich heuer erreicht.

Statistik Jahr 2:

  • absolvierte Etappen: 8,5 in 8 Wandertagen (gesamt 21 Etappen/19 Tage)
  • gegangene Stunden: 45:59 (gesamt 113:16 h)
  • Anstieg: 10.411 hm (gesamt 19.705 hm)
  • Abstieg: 10.315 hm (gesamt 19.070 hm)
  • Distanz: 168 km (gesamt 463,3)
  • Startpunkt: Knittelfeld Bahnhof
  • Endpunkt: St. Nikolai im Sölktal
  • Wetter: meist heiß, einmal Unwetter

Fazit:

Dass die Berge kein Spielplatz sind, wußte ich vorher auch schon. Das mein Handy im Hosensack ertrinken kann, dass hab ich erst heuer gelernt und das war definitiv ein vermeidbarer Fehler von mir. Ob ich die Etappe hätte gar nicht antreten sollen? Im Nachhinein gesagt – ja natürlich, doch konkret habe ich am Vorabend lange darüber nachgedacht und alle Varianten abgewogen. Am Ende war es ca. 1/2h, wo das Gewitter zu früh kam und das was da runterkam war definitiv nicht vorhergesagt.

Ich habe aber noch was gelernt – im Gegensatz zu den Flachlandetappen ist es in den Bergen für mich doch deutlich schwieriger, alleine zu gehen. Die größere körperliche Anstrengung und auch das Treffen von Entscheidungen (siehe oben) ist mit einem Partner doch wesentlich leichter als alleine. Auch die Gipfelsiege oder sonstigen Höhepunkte der Tour sind zu Zweit oder in einer Gruppe viel schöner. Am Tag 3 – kurz vor Hohentauern (ich hatte an diesem Tag noch keinen einzigen Menschen gesehen, auch nicht beim Frühstück, weil ich sehr früh aufgestanden bin) – hatte ich einen emotionalen Durchhänger und wollte, obwohl ich gut vorankam, das Wetter OK und die Gegend wunderschön war, die Tour schon abbrechen.

Für 2020 (Jahr 3) möchte ich wieder einen größeren Schritt des Weges weiterkommen und die Hohen Tauern erreichen. Minimumziel ist der Abschluss des Ostteils, perfekt wäre es in die Nähe des Sonnblicks zu kommen. Mein großes Ziel ist noch immer die Fertigstellung des Wegs bis zu meinem 50. Geburtstag – das ist halt schon 2025. Ich möchte aber jetzt eigentlich nur mehr in Ausnahmefällen alleine gehen … .

Zum Abschluss – danke allen, die hier mitlesen und die mich hier über ihre Kommentare und PNs immer wieder unterstützen.

Hochtour auf den Großen Piz Buin

Die #3 unserer 9 summits Tour ist auch der am weitesten entfernte Gipfel, der mit 3312m Seehöhe den höchsten Punkt Vorarlbergs markiert.

Lange ist es her, dass ich Gletschereis unter meinen Füßen hatte – genaugenommen seit Juli 2017, wo wir den Glockner über den Normalweg bestiegen hatten. Dementsprechend ist die Vorfreude groß, als wir am 21.08. um 08:30 vom Bahnhof St. Pölten klimaschonend mit dem Zug nach Landeck und von dort weiter mit dem Bus auf die Bielerhöhe fahren, um den Piz Buin als 3. Teil unserer 9 summits Tour zu besteigen. Wir sind diesmal Fritz, Lois, Sepp und ich, da Hannes leider kurzfristig absagen musste.

Ein Fragezeichen war aber auch das Wetter – die Prognose lautet Mittwoch abend Regen, Donnerstag Wetterbesserung aber ab Mittag Gewitter (wieder mal). Um 16:00 treffen wir auf der Bielerhöhe ein, es ist wolkenverhangen aber es regnet nicht und es dürfte auch noch ein wenig halten.

Tiefe Wolken aber kein Regen empfangen uns am Silvretta-Stausee.

Also vertrödeln wir keine Zeit und marschieren gleich los, rund 7 km und 2:15 h ist der Weg angeschrieben. Wir nehmen den Sommerweg, der allerdings über weite Teile aus Wasserstellen und kleinen Bächen besteht – es dürfte hier doch viel in den letzten Tagen geregnet haben.

Bei rund 2200 m erreichen wir die Nebelgrenze, doch die Sicht bleibt halbwegs gut im Bereich > 50 m und der Nebel stört uns bis auf die fehlende Aussicht nicht wirklich. Nach rund 1,5 h Gehzeit erreichen wir die „Schlüsselstelle“ – einen doch recht stolzen Bach, den wir durchqueren müssen. Wie das die uns entgegenkommenden Wanderer in ihren Turnschuhen geschafft haben ohne nass zu werden, bleibt mir aber ein Rätsel (die Kameraden klären mich später auf – sie waren eh alle triefend nass). Das Wetter hält und so erreichen wir um 18:05 nach 2:03 Gehzeit gerade rechtzeitig zum Abendessen die Wiesbadner Hütte.

Aus dem Nebel erscheint endlich die Hütte – Glück gehabt und nicht nass geworden.

Am nächsten Morgen gehen wir ganz zeitig los, um den noch schönen Vormittag auszunutzen. Natürlich denken sich das die rund 10 anderen Gruppen auch, und so maschieren sicher über 50 Leute zwischen halb 7 und 7 Richtung Gipfel, wir starten um 06:50.

Die früheren Wege über die Grüne Kuppe sind aufgrund der Gletscherschmelze nicht mehr begehbar, so führt der Weg gleich nach der Hütte runter in den Talboden und dann am Gegenhang – unmittelbar unter dem Gletschertor vorbei über die junge Ill (diese entspringt quasi im Gletscher) ganz nach Westen, wo neben dem Gletscher eine Steilstufe überwunden wird – inkl. ein paar heiklen Stellen, da der Fels hier durch den Gletscher abgeschliffen ist.

Um ca. 08:00 (also nach 1:10) erreichen wir auf einer Höhe von 2650 m den Anseilplatz, wo wir uns mit Steigeisen und Seil ausrüsten. Danach haben wir 2 Möglichkeiten – entweder rechts vom Gletscher im Geröll oder den an dieser Stelle doch etwas steileren Gletscher direkt hinauf – der Gletscher ist die bessere Lösung.

Um 08:30 sind wir dann oben am relativ flachen, aber sehr spaltenreichen Ochsentaler Gletscher – da dieser aber nahezu aper ist, sind die Spalten gut zu sehen. Wir wählen im Aufstieg die etwas direktere Variante, d.h. wir umgehen die große Spaltenzone unten und dann links vorbei Richtung Buin Lücke – kommen aber dabei doch relativ nahe an die Abbruchzone mit entsprechend großen Spalten heran. Das ist zwar so kein Problem, kostet aber etwas Zeit. Nach 2:45 erreichen wir um 09:35 dann die Buinlücke und somit das Depot für die Eisen.

Nach kurzer Verschnaufpause starten wir um 09:45 dann weiter Richtung Gipfel. Ich bin schon gespannt, denn in den Tourenberichten habe ich von 2 Kaminen mit 2- bzw. 2+ gelesen. Zuerst geht es steil bergan, doch nach ca. 10 min erreichen wir den ersten Kamin. Sicherheitshalber nutze ich hier die bestehenden Bohrhaken und hänge uns mit Expressen gesichert ein, wir gehen auch hier in Seilschaft. Unmittelbar nach dem ersten Kamin, der in meiner Wahrnehmung eigentlich keiner ist, erreichen wir dann eine steilere Stelle – auch hier sichere ich mit Expressen ab. Das war’s dann aber auch schon, um ca. 10:15 (also nach 20 min) stehen wir schon wieder auf einem steilen, schuttbedeckten Rücken und steigen in Serpentinen zum Gipfel auf, den wir nach 3:40 um 10:30 erreichen.

Berg heil!

Nach einer halben Stunde Rast (am Gipfel ist wirklich viel los) steigen wir am Aufstiegsweg wieder ab. Den oberen Kamin sichere ich an 2 Stellen mit HMS rück, das geht wirklich gut, unten versteigen wir uns kurz (wobei auch hier viele absteigen, denn es gibt hier mehrere Möglichkeiten) und gehen dann am Aufstiegsweg retour.

Wunderschönes Panorama und viele Bergsteiger am Gipfel.

Kurz vor der Buinlücke dann aber eine Schrecksekunde – vis a vis am Kleinen Piz Buin löst sich von ganz oben ein riesiger Feldbrocken, nimmt noch einiges an losen Material mit und stürzt direkt Richtung Lücke – wo sich gerade 10 – 20 Bergsteiger aufhalten. Wir schreien ihnen zu und nach ein paar Sekunden beginnen sie zu laufen. Keinen Moment zu früh, denn obwohl die meisten Felsen am letzten Hang abgelenkt werden und unterhalb des Ausrüsteplatzes zum Liegen kommen, schaffen es doch einige direkt bis zum Platz. Ein unten zu diesem Zeitpunkt anwesender Bergführer will sich später auf der Hütte sogar mit einem Bier bedanken und erzählt, dass nach dem Felssturz ein größerer Brocken auf seinem Seil lag und einige kleine Steine an ihm vorbei geflogen sind.

Das Depot auf der Buin Lücke und dahinter der Kleine Piz Buin unmittelbar nach dem Steinschlag (die Bergsteiger sind alle rechtzeitig geflüchtet).

Um 11:52 sind wir wieder am Ausrüsteplatz und nachdem wir uns hier nicht wirklich wohlfühlen starten wir um 12 mit dem Abstieg – diesmal wählen wir die aus jetziger Richtung obere linke Variante, umgehen das große Spaltenfeld südlich und biegen erst danach Richtung Anseilplatz ab. Abgesehen von sehr feuchten Verhältnisse gegen Ende ist dies jedenfalls die einfachere und spaltenärmere Variante und aus meiner Sicht eindeutig vorzuziehen.

Nach einer Stunde um 11:50 sind wir wieder am Anseilplatz, versorgen kurz unser Equipment und stiegen ab Richtung Gletschertor. Hier steigen wir anfangs zu schnell ab und landen im geschliffenen Feld – ein paar Meter unter dem Weg, somit müssen wir kurz retour. Retour über die Bäche steigen wir wieder zur Wiesbadner Hütte auf und so endet um 13:58 die Tour beim Ausgangspunkt.

Nachdem das Wetter super hält beschließen wir gleich nach einer kurzen Pause zur Bielerhöhe abzusteigen, diesmal nehmen wir aber den Fahrweg. Nach 1:36 Marschzeit erreichen wir um 16:18 die Bushaltestelle – eine wunderschöne Tour ist erfolgreich zu Ende gegangen.

Gleich sind wir wieder unten!

Fazit: Nach 2-jähriger Abstinenz merke ich wieder, wie viel anstregender Hochtouren im Vergleich mit dem Wandern sind. Einerseits liegt das sicher an der Ausrüstung (2,75 kg das Seil, 1 kg die Steigeisen – in Summe 6 kg an reiner Hochtourentechnik) die den Rucksack deutlich schwerer macht, andererseits aber sicher auch an der Luft. Technisch ist der Piz Buin nicht schwer, ich persönlich hab die 2 Kletterstellen sogar angenehmer empfunden als den Aufstieg auf den großen Geierkogel vor 4 Wochen, aber das ist natürlich immer Ansichtssache.

An dieser Steller wieder DANKE an Lois für unserer super Fotoprotokoll (diesmal von polarsteps – kannte ich bis jetzt nicht) und das Video!

Statistik:

  • Strecke: Bielerhöhe/Silvrettastausee – Sommerweg auf die Wiesbander Hütte – Ochsentaler Gletscher – Biunlücke – Großer Piz Buin. Retour am Aufstiegsweg bzw. ab der Hütte am Fahrweg.
  • Länge: 25,7 km (davon 11,4 km Gipfeltour)
  • Zeit 11:34 (aktiv 08:21, davon 3:39 Hüttenzu- und abstieg)
  • Detailzeiten Gipfeltour: gesamt 6:32, Hütte – Gipfel 3:40, retour 2:52
  • Höhenmeter: 1.482 (Gipfeltour 1.027)

Saisonstart 2019 auf den „Wächter“

Im Zuge unseres Betriebsausfluges starte ich die Wandersaison 2019 mit dem Traunstein.

Die Wandersaision 2019 startet wetterbedingt ja etwas verzögert – es liegt ja noch immer massig Schnee auf den Bergen. Doch genau dieser kalte Mai hat mich etwas ungeplant auf den Traunstein geführt, denn der viel zu kalte Traunsee hat mich am Betriebsausflug von Wassersport auf Wandern umbuchen lassen.

Eigentlich hatten wir geplant über den Hernlersteig auf- und den Mairalmsteig abzusteigen, doch die Altschneefelder im oberen Bereich des Hernlersteigs waren unseren Guides zu heikel und so steigen wir auch über den Mairalmsteig auf.

Als erstes bringt man uns mit dem Bus zum sogenannten Kaisertisch, den Einstiegspunkt des Steigs. Das ist wirklich praktisch, denn so ersparen wir uns die rund 1,5h stündige Umgehung des „Stoas“ auf einer laaangen Forststraße. Diese ist leider auch für Radfahrer gesperrt, da die Absturzgefahr zu groß sei.

Um 08:56 gehts dann los und zwar gleich ordentlich steil. Diese Steilheit, für die der Traunstein ja auch bekannt ist, lässt uns auch bis zur Schneide nicht mehr aus und so erreichen wir schon nach wenigen Minuten unsere Betriebstemperatur – sicher auch an der Sonne gelegen, da der Steig eigentlich bis auf ein kurzes Waldstück ganz zu Beginn durch seine südseitige Lage immer in der prallen Sonne liegt.

Zum Steig selber ist nicht viel zu sagen – eigentlich immer steil und im oberen Teil felsdurchsetzt ist er durchaus immer wieder ein wenig ausgesetzt. Der Steig ist aber an allen heiklen Stellen super mit Stahlseilen abgesichert und punktuell gibt es auch einige Steighilfen.

Auf halben Weg sieht man schon den Traunsee – wunderschön, dahinter Ebensee und links hinten der Dachstein.

Nach knapp 2 Stunden erreichen wir die Schneid, von wo wir dann flacher Richtung Gmundner Hütte weitergehen. An der Hütte vorbei erreichen wir nach der Querung einiger Altschneefelder nach 2h 20min um 11:16 den Gipfel. Nach kurzer Gipfelrast steigen wir auf dem Aufstiegsweg wieder ab, kehren dazwischen noch auf der Hütte ein und sind dann um 14:01 wieder am Kaisertisch angelangt, wo wir einen schönen Bergtag auf der Mairalm ausklingen lassen.

Gemeinsam mit unserem Betriebsratsobmann am Gipfel mit recht großem Gipfelkreuz.
Wunderbarer Blick von der Mairalm auf den Gipfel.

Statistik:

  • Strecke: Kaisertisch – Mairalmsteig – Gmundner Hütte – Traunstein; retour am Aufstiegsweg
  • 6,76 km, 985 hm, höchster Punkt Traunstein (1691)
  • Gehzeit netto 3:27, inkl. Pausen 5:05

PS: Wie nahe Freud und Leid am Berg beieinander liegen sehen wir am Gipfel. Während wir uns über den gelungenen Aufstieg freuen und die Aussicht genießen, erreicht ein Bergsteiger den Gipfel, der seinen Schwager nicht mehr findet. Er ist weiter aufgestiegen, um die Bergrettung zu rufen. Kurz darauf sind schon die Hubschrauber zur Stelle und wir beobachten, wie der Mann auf der Hütte in den Hubschrauber steigt. Später im Tal erfahren wir dann von einem Bergretter, dass der Begleiter kurz vor dem Gipfel über 300 abgestürzt und gestorben ist … .

Saisonfinale am Großen Priel

Abschluss der heurigen Wandersaison und zugleich 2. Station unseres „9 summits“ Projektes ist der höchste Oberösterreicher.

Nach unserer Glocknerbesteigung 2017 hat meine Bergsteigerrunde die Idee geboren, wir besteigen die 9 Summits von Österreich – d.h. den höchsten Gipfel in jedem Bundesland. Da gibt es aber bei den Grenzbergen mehrere Interpretationen, welcher Berg wohin gehört- Wir haben uns für die folgende (und wohl auch prominenteste) Variante entschieden:

  • Wien: Hermannkogel (542 m)
  • Burgenland: Geschriebenstein (884 m)
  • Niederösterreich: Klosterwappen (2076 m)
  • Oberösterreich: Gr. Priel (2515 m)
  • Steiermark: Dachstein (2995 m)
  • Vorarlberg. Piz Buin (3312 m)
  • Salzburg: Großvenediger (3662 m)
  • Tirol: Wildspitze (3774 m)
  • Kärnten: Großglockner (3798 m), bestiegen am 04.07.2017

Aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit (vorher war kein Termin zu finden) planen wir also heuer den großen Priel zu ersteigen und der schöne und warme Oktober erlaubt es uns auch.

Los geht’s dann am Samstag, den 20.10. um 07:30 am Parkplatz Schiederweiher (kostet für 2 Tage inzwischen 7 Euro) in Hinterstoder. Die Wettervorhersage war nicht wirklich klar, von sonnig bis bedeckt ist alles möglich und momentan ist eher Hochnebel angesagt – hoffentlich ist der Nebel oben nicht zu dicht. Beim Start gleich der nächste Rückschlag – Sepp hat sich von seinen Gelenksproblemen anscheinend nicht erholt und gibt gleich bekannt er habe Schmerzen. Na, ob das gut geht ..?

Tapfer marschieren wir jedenfalls los und erreichen nach 2:33 um 10:03 das Prielschutzhaus, welches an der unteren Nebelgrenze liegt. Der Weg hierher ist recht eigenwillig – zuerst eine knappe Stunde ebenen Forststrassenhatscher, dann steht man quasi am Hang und von da weg geht es anhaltend steil rauf zur Hütte. Erst nach dem „Gott sei Dank Bankerl“ wird der Weg etwas angenehmer.

Wir kehren jedenfalls auf eine Suppe ein und nach 30 Minuten geht es wieder weiter – Sepp will es nach langem Hin und Her doch probieren, obwohl er nicht gerade zuversichtlich dreinschaut. Vor der Hütte die Überraschung – der Nebel ist weit nach oben gewandert und es beginnt aufzureißen, vielleicht haben wir ja doch Glück mit dem Wetter.

So geht es noch kurz durch die Latschen und dann anhaltend steil ins Kühkar hinauf, eine recht steinige und eigentlich nicht sehr anregende Wanderung. Der Nebel zieht sich vor uns zurück und kurz vor dem Erreichen der Brotfallscharte sehen wir zum ersten Mal das markante und mit 8 m Höhe riesige rote Gipfelkreuz. Wir können auch einige Klettersteigler im Bert Rinesch Steig ausmachen – generell ist hier einiges los am Priel, insbesondere viele Bergläufer sind unterwegs.

In die Scharte selbst steigen wir nach 2 Stunden ab der Hütte ein, sie ist durchgehend mit einem Drahtseil versichert und eigentlich völlig problemlos zu begehen. Im oberen Teil liegt etwas Neuschnee, der uns aber nicht weiter stört. Vorbei an der anscheinend recht gut genutzten Schutzhöhle (zumindest zeugen Spuren und eine Feuerstelle davon) direkt unterhalb des Ausstiegs erreichen wir diesen um 13:11 – gut 2 1/2 h sind wir nun seit der Hütte unterwegs.

Nun geht es über den typischen Karst eigentlich weglos (der Weg ist hier überall und nirgends) im Bogen Richtung Gipfel und bald schon sehen wir das Kreuz. Inzwischen sind wir über der Wolkengrenze angelangt und haben einen strahlend blauen Himmel über uns. Kurz noch entlang des Grats und durch eine kleine Senke erreichen wir um 13:59 nach 3:11 ab der Hütte den Gipfel.

Um 14:34 starten wir den Abstieg, langsam aber stetig kommen wir voran. Am Gipfel zieht es inzwischen zu und der Wind frischt auf, da haben wir nochmal Glück gehabt. Um 16:59, also nach knapp 2 1/2 erreichen wir die Hütte, wo unsere Frauen bereits auf uns warten (wobei da bin ich mir gar nicht so sicher, ob sie uns schon so erwartet haben) und wir einen wunderschönen Hüttenabend am Prielschutzhaus verbringen.

Am nächsten Morgen schneit es und so warten wir mit dem Abstieg, den wir dann erst um 09:18 beginnen. Da Fritz um 17:00 zu einer Festsitzung anlässlich 100 Jahre Republik Österreich in Wien sein muss, kehren wir nicht mehr im Polsterstüberl ein und treffen um 11:37 wieder am Parkplatz ein, wo die Wandersaison 2018 nun endgültig zu Ende ist.

Lois hat wieder ein „Video“ unserer Tour gemacht – diesmal sogar von Beginn an.

Zusammenfassung:

  • Strecke: Hinterstoder/Schiederweiher – Prielschutzhaus – Brotfallsscharte – Gr. Priel – retour am Aufstiegsweg
  • Auf/Abstieg: 2.003 hm,  Länge 22,9 km.
  • Dauer: Aufstieg 2:33 Hütte, 3:11 Gipfel, Abstieg 2:25 Hütte, 2:19 Parkplatz,
  • Gesamt: 5:44 Aufstieg, 4:34 Abstieg (in Summe 10:18)

 

 

Ötscher via Rauher Kamm und Himmelsleiter

Der einzige echte Berg, den ich von daheim sehe ist der Große Ötscher, den ich gerne als meinen Hausberg bezeichne. Am 5.10. ist es wieder einmal soweit und eine Begehung steht an.

Eine traumhafte Wetterprognose lässt uns schon frühzeitig den Freitag als Wandertag einplanen und so begleiten mich diesmal mit Sepp und Lois gleich 2 Freunde meiner Bergsteigergruppe.

Startpunkt ist wie meistens die Nestelbergsäge, die Idee einmal wieder „vorne“ runter zu gehen haben wir verworfen, denn a) hat der Lift unter der Woche schon zu (was nicht so schlimm ist – gehn wir halt zu Fuß) aber b) hat lt. Website der Ötscherlifte auch die Hütte schon(?) zu – und wegen eines Fotos mit dem Ötscherpenis (der ja inzwischen ein Bär sein soll) ist es mir den Umweg nicht wert.

Um 08:05 geht’s los und der Waldweg hinauf zur Bärenlacke lässt den Puls gleich mal ansteigen. Nach 20 min ist aber die Bärenlacke schon erreicht und die ersten 150 hm geschafft. Hier treffen wir auch auf den Weg von Raneck, dem üblichen Startpunkt der Ötscherrunde.

img_8243
Hinweistafel bei unserem Startpunkt.

img_8244
Beim Aufstieg zur Bärenlacke erhaschen wir einen ersten Blick auf unser Ziel – links der Rauhe Kamm, rechts der Gipfelaufbau.

Es geht zuerst etwas flacher durch den Laubwald, dann wird der Weg aber steiler und nach gut 1/2 Stunde Wegzeit muss man sich an einem vor kurzem abgeholzten Wegstück entscheiden – links retour in den Hochwald über den Rauhen Kamm oder rechts über die unmarkierte Himmelsleiter. Wir wählen den linken Weg und steigen dann durchgehend steil in Serpentinen den Wald hinauf. Hier ist man permanent mit der Wegsuche beschäftigt und schafft es kaum immer am Weg zu bleiben, was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn es führen fast alle Pfade wieder zusammen.

Nach einer guten Stunde verlassen wir den Hochwald und queren weiterhin steil ansteigend einen offenen Jungwald. Um 09:20 treten wir am Grat aus dem Wald – nun beginnt der schönste Teil der Wanderung. 20 min gehen wir durch Latschen zum Rauhen Kamm, dessen erste Zacken wir nördlich umwandern. Kurz davor lockt uns ein Wegweiser in die Südwand zu den Ötscherhöhlen (Taubenloch, Geldloch und Co.), doch wir können gerade noch widerstehen – zu schön ist das Wetter heute. Dieser Weg würde  dann weiter runter zum Jägerherz führen und markiert damit auch den Aufstiegsweg von den Ötschergräben (auch eine wunderschöne Route, aber dann eher als 2 Tagestour).

img_8256
Mitten im Wald …

Am Rauhen Kamm sind die Bedingungen heute perfekt und der Stein trocken. Bei Nässe und Nebel kann dieser Teil sehr tückisch sein und einige Gedenktafeln am Weg erzählen ein paar schicksalshafte Geschichten von den alpinen Gefahren. Wir kommen aber gut voran und nach der Schlüsselstelle am letzten Aufschwung erreichen wir um 10:25 den Herrensitz, von dem wir flach über das Hochplateau zum Gipfel wandern, den wir inklusive einer Schneeballschlacht mit dem ersten Schnee der neuen Saison, um 10:47 erreichen.

Die Aussicht ist heute atemberaubend und wir haben klare Sicht über den gesamten Alpenbogen vom Traunstein im Nordwesten über den angezuckerten Großen Priel und das Warscheneck, im Hintergrund der Dachsteingletscher, die Schladminger Tauern und die Haller Mauern und natürlich zum Greifen nahe das Xeis und der Hochschab und weiter über die Eisenerzer und die Veitsch bis raus zum Schneeberg. Zum 2. mal sehe ich heute auch den 3254 m hohen Hocharn, mit rund 190 km Entfernung der höchste und am weitest entfernte Berg.

img_8279
Das obligatorische Gipfelfoto – man beachte den wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund.

img_8276
Trauhafte Fernsicht – hier mit Blick Richtung meiner letzten Zentralalpenwanderung – der Gleinalpe (die man aber hinter der Hochschwab nicht sieht).

Wir können uns kaum satt sehen und brechen nach über einer Stunde Pause um 11:46 wieder auf. Zuerst geht es über den Aufstiegsweg bis kurz vor dem Vorgipfel und nach einer Doline biegen wir links weglos ab und erreichen den mit einem Steinmann markierten kleinen Nebengipfel mit dem Namen Taubenstein – den Einstieg in die  Himmelsleiter. Die ersten Meter weglos und kompromisslos steil geht es hier neben der Nordwand runter und es ist wie immer eine Rutschpartie und nicht ganz ungefährlich, ist man doch anfangs trotz Laschen im Absturzgelände unterwegs.

img_8294
Die Nordwand von der Himmelsleiter aus.

img_8286
Es schaut nicht nur so aus – es ist hier wirklich sehr steil.

img_8297
Die schnellsten 20 hm im Abstieg ..!

Nach rund einer 3/4 h ist aber das Schlimmste geschafft und nach einem kleinen Geröllfeld biegen wir links in einen Wald ein, wo man zuerst entlang der Abbruchkante zum Boden der Nordwand („In der Pfann“) entlang wandert und dann direkt in ein Geröllfeld absteigt. Ab hier geht es unschwer und deutlich flacher querend zur Abzweigung auf den Normalweg, die wir um 13:07 erreichen. Der restliche Abstieg entspricht den Aufstiegsweg und so erreichen wir um 13:28 das Auto.

Also Bonus hat Lois auch noch ein „Video“ unserer Tour gemacht (leider mangels Netz nicht vom Beginn an), vielen Dank dafür!

Abschließend noch ein Hinweis: für die wohlverdiente Stärkung empfehlen wir die Schindlhütte, die direkt am Rückweg Richtung Gaming bzw. Kienberg liegt.

Zusammenfassung:

  • Strecke: Nestelbergsäge (759) – Bärenlacke (948) – Rauher Kamm – Vorgipfel (1820) – Großer Ötscher (1893) – Taubenstein (1848) – Himmelsleiter – Bärenlacke – Nestelbergsäge.
  • Auf/Abstieg: 1.110 hm,  Länge 9,12 km.
  • Dauer: Start – Einstieg Kamm 1:34, Aufstieg gesamt 2:38, Abstieg 1:42.
  • Gesamt: 4:20 brutto ohne nennenswerte Pausen (Mittagspause abgezogen)

 

 

4-Gipfelwanderung hoch über Pettneu (25.07.2018)

Im Sommerurlaub 2018 nutze ich die Gelegenheit um ein paar Gipfel der Lechtaler von Pettneu am Arlberg aus zu erkunden.

Pettneu am Arlberg liegt wunderschön eingebettet zwischen dem Hohen Riffler (Verwallgruppe) im Süden und den Lechtaler Alpen im Norden. Ich kenne diese Berge nur im Winter und da sind sie für mich unerreichbar – so nutze ich diesmal die sich bietende Gelegenheit im Sommer zu einer Gipfeltour in den Lechtalern.

Die Wetterprognose ist günstig und so starte ich um 06:02 von meinem Quartier aus Richtung Kaiserjochhaus. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die kürzere ist jene über den Hundskopf, die ich auch wähle. Schöner und schattiger wäre es lt. den Einheimischen aber über den weiter rechts verlaufenden Stöcklweg.

Der Weg ist schon vom Anfang an steil, aber nach rund einer 3/4 h quere ich kurz eine Almwiese und dann wird es richtig steil. Eine schmale Grasrinne führt mich kompromisslos und auch nicht wirklich motivierend im Zick-Zack nach oben und ich bin wirklich froh, dass es noch so früh ist. Bald aber erreiche ich dann eine Almwiese und kann nach einem Aufschwung nach einer weiteren Stunde Gehzeit erstmalig das Kaiserjochhaus sehen.

Doch ich lasse die Hütte links liegen und gehe gleich weiter zum ersten Ziel – dem Malatschkopf, den ich nach einer kurzen Kletterei (es gibt auch eine Kette zum Anhalten) um 8:15 erreiche – knapp 1.100 hm gab es bis hier zu überwinden, es werden heute noch einige weitere folgen.

img_7477
Nach dem Verlassen von Pettneu zeigen sich schon die ersten beiden Ziele – der Malatschkopf  in der Mitte und rechts davon der Grieskopf.

img_7482
Durch diese Grasrinne geht es steil bergauf.

img_7483
An oberen Ende der Rinne eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf den Malatschkopf.

Nach einer kurzen Müsliriegelpause garniert mit Hubschrauberversorgungsflugshow gehe ich gleich weiter zum Gipfel vis-a-vis, den 2581m hohen Grießkopf. Der ist zwar technisch einfach (nur am Einstieg eine winzige und einfache Kletterpassage), doch ziemlich zach. Knapp vor dem Gipfel sehe ich erstmals das Kreuz – und das ist doch noch ganz schön weit weg. Aber schließlich erreiche ich um 08:57 dann doch den höchsten Pumkt meiner heutigen Tour und werde mit herrlichen Ausblicken in die Lechtaler Alpen belohnt.

15 Minuten Foto- und Müsliriegelpause gönn ich mir, denn ich stehe jetzt bei rund 1.400 hm im Aufstieg, eigentlich reicht das ja schon. Doch ich habe noch mehr vor und steige ab zum Kaiserjochhaus, wo ich ebenfalls kurz Einkehr halte – irgendwie mache ich heute ziemlich viele Pausen. Um 9:59 geht es dann aber wieder weiter auf dem Höhenweg Richtung Leutkirchner Hütte, der gleichzeitig auch Teilstück von Nordalpen- und Adlerweg ist.

img_7498
Der Malatschkopf vom Grieskopf aus gesehen. Rechts kann man den Weg erkennen, der dann am Grat entlang und zuletzt in leichter Kletterei auf den Gipfel führt.

img_7517
Am Grieskopf mit Blick in die Lechtaler Alpen.

img_7543
Rückblick auf das Kaiserjochhaus und den Grieskopf.

Bald erreiche ich die Schindlescharte (2455) und bezwinge gleich mal den unmittelbar daneben liegenden Schindlekopf (2471) in einer weglosen aber unschwierigen Kletterei. Nach der obligatorischen Fotopause ein kurzer Uhrencheck und ich gehe ebenfalls weglos rauf zum Bergleskopf (2577), der steiler ist, als er aussieht und der nicht vorhandene Weg macht es auch nicht leichter. Wie dem auch sei, um 11:08 bin ich wieder retour auf der Scharte und habe einen Feind mehr – ein einsames Schaf, welches ich ungewollt vom Kopf bis zur Scharte runtergetrieben habe.

img_7544
Blick vom Schindlekopf auf den Bergelskopf. Im Vordergrund sieht man den Weg, links die 2455m hoch gelegene Schindlescharte.

img_7552
Auf der Schindlescharte zwischen Kaiserjochhaus und Leutkircher Hütte. Links unten sieht man St. Anton, der Berg rechts ist der Hirschpleiskopf.

Nun aber entlang des Wegs weiter, bis ich kurz nach 11:30 an eine Weggabelung komme – entweder gleich zur Hütte oder nach rechts rauf um weitere 2 Gipfel zu erschließen. Ich bin zwar schon etwas müde in den Beinen, entschließe mich aber trotzdem für den Gipfelweg. Nach 20min Aufstieg bin ich auf knapp über 2.500 m und zum Stanskogel sind es nochmal 250hm – also eine 3/4 hin und retour. Der Blick auf die Uhr zeigt mir 1.900 hm im Aufstieg an, das ergibt dann am Weiterweg liegenden mit dem Hirschpleiskopf 2.200 hm gesamt. Ob der Hitze und dem mir nicht bekannten Abstieg nach St. Anton und dem für 16:00 geplanten Bogenschießen mit der Familie ist mir das dann doch zu viel und ich lass die beiden Gipfel sein (der Hirschpleiskopf ist eh nur ein fader Grasrücken) und steige direkt zur Leutkircher Hütte ab, die ich um 12:27 auch erreiche.

img_7558
Die Leutkircher Hütte ist erreicht.

img_7560
Blick von der Leutkircher Hütte Richtung Südwesten in die Verwallgruppe. Der spitzer Berg rechts über St. Anton ist der Patteriol.

Nach einer Stunde Pause und einer guten Suppe starte ich den Abstieg Richtung Putzenalpe, die ich dann aber links liegen lasse . Nach einem schönen Abstieg weiß ich nun, wo das St. Antoner Wasser herkommt und ich am Ende auf einer Forststraße entlang Nasserein erreiche. Von dort  geht es durch den Ort entlang der alten Bahnline und vorbei am Golfplatz zum Zielpunkt, dem Bad von St. Anton, welches ich um 15:13 erreiche.

img_7564
Dieser einsame Felsen stemmt sich tapfer gegen die Wassermassen.

Zusammenfassung:

Eine anfangs konditionell anspruchsvolle und nicht sehr einladende Wanderung, die sich oben zu einer wunderschönen Höhenwanderung mit traumhaftem Ausblick entwickelt. Die vielen Gipfel am Weg ermöglichen eine sehr individuelle und auch flexible Planung je nach Wetter und Kondition, die beiden Hütten bieten auch entsprechende Einkehrmöglichkeit. Der Abstieg nach St. Anton ist abgesehen vom letzten Stück recht ansprechend, alternativ kann man auch über die Putzenalpe (Einkehr) absteigen.

Die Tour ist exponiert und im Anstieg südseitig – bitte unbedingt auf ausreichend Getränke und Sonnenschutz achten, es empfiehlt sich im Sommer jedenfalls ein zeitiger Aufbruch.

Statistik:

  • 19,2 km, 1.916 hm auf/1.859 hm ab
  • 4 Gipfel, höchster Punkt Grießkopf (2581)
  • Gehzeit netto 6:47, inkl. Pausen 9:10