Tag 14: Knittelfeld- Ingering II

Weiter geht’s über den Tremmelberg und Seckau nach Ingering II – dem Portal in die Berge.

Endlich geht es richtig weiter am Zentralalpenweg. Ich möchte meine erste wirklich lange Wanderung von Knittelfeld bis St. Nikolai im Sölktal gehen – das sind 7 Etappen, die ich in 5 oder 6 Tagen schaffen will.

Mit dem Zug kommt man von Wien, wo ich kurz noch im Büro war, recht komfortabel nach Knittelfeld – eigentlich wollte ich später fahren, doch die Wetterprognose (heiß, heißer am heißesten) lies mich umplanen und so bin ich schon um 13:05 abmarschbereit.

Los geht’s durch das brütend heiße Knittelfeld und ich mach noch absichtlich einen Umweg durch das Zentrum auf der Suche nach einen Bankomaten (der in Seckau am Weg gelegen wäre). Aber so seh ich wenigstens den Hauptplatz.

Der Hauptplatz von Knittelfeld wirkt recht ansprechend.

Bald schon geht es raus aus der Stadt, drüber über die Schnellstraße und ich gehe ganz gemütlich Richtung Tremmelberg, dessen Turm ich auf der Brücke das erste Mal erspähe. Zuerst auf Asphalt, dann auf Forststraßen, die aber auch nicht wirklich kühler sind. Vorbei beim schönen Bauernhof Böcksteiner verpasse ich noch kurz eine Abzweigung, die aber eh nur eine Abkürzung zum Feldweg ist. Dann wird es steil und obwohl ich im Wald gehe ist es noch immer fast unerträglich heiß.

Ich finde diese liebevoll gepflegten Rabatte einfach bewundernswert – hier beim Böcksteiner.

So bin ich mehr als glücklich, als ich um 14:53 nach gut 1 3/4h endlich das Monument am Tremmelberg erreiche. Gewarnt durch Gert quetsche ich mich durch das wirklich enge Drehkreuz und ersteige 174 Stufen – die Aussicht ist wirklich sehr schön.

Am Tremmelberg

Dann geht es zuerst rüber zur Kapelle und dann runter nach Seckau. Ich nehm hier nach kurzen Orientierungsproblemen einen gut ausgetretenen Waldweg – der Wanderweg wäre links am Feldweg entlang. Doch bald führen die Wege zusammen und ich stelle fest, mein Weg wäre eh der Orginalweg gewesen.

In Seckau schau ich mir zuerst das Stift an und kehre dann im GH Post ein – der ZAW- Stempel hier ist leider unbrauchbar. Nach in Summe 1h Pause starte ich um 17:13 meine letzten 10km nach Ingering – leider fast alles auf Asphalt, was mich nicht so stören würde, wenn. Ich der Glutofen da oben nicht noch immer Vollgas geben würde.

Stift Seckau

Aber irgendwann bin ich dann doch am Ziel – eine gemütliche Eingehetappe hab ich erwartet, doch es war wirklich anstrengend.

Meine heutige Unterkunft bei Fam. Bäuchler in Ingering II.

Statistik

  • Wegstrecke: 21 km
  • Zeit 5:52 (aktiv 4:49)
  • Höhenmeter: 831 auf/600 ab